La Gouesnière

Ihren seit dem 12. Jahrhundert verbürgten Namen verdankt die Gemeinde der Familie Goyon, den ehemaligen Herren des Gebiets. Ehemals bestand sie aus zwei Kirchengemeinden: La Gouesnière und Bonaban. Im Jahr 1829 wurden sie von Karl X. zu einer einzigen Dorfgemeinschaft zusammengefügt.

Das Zentrum der Ortschaft liegt auf einem Felsenplateau aus Schiefer und Granit, das die Bucht des Mont Saint Michel überschaut. Die Moorniederung wird von den Flüsschen La Huguenais, Le Biez Jean, Le Ruisseau de la Basse-Barbotais und Le Biez de la Bézardais dräniert.

Die Gemeinde wird vom Fernwanderweg, der Saint Malo umgeht, durchquert; er führt außerdem durch den Bois Renou, eine Grünzone, die über dem Moor liegt und Spaziergänger oder Wanderer durch das Unterholz führt. Am Ende des Wegs liegt ein Belvédère, von dem aus man die gesamte Bucht überblickt und das eine künstliche, der Grotte von Notre-Dame-de-Lourdes nachgebildete Höhle birgt.

Am Waldrand, hinter einem riesigen schmiedeeisernen Tor und am Ende einer baumbestandenen Allee, liegt Schloss Bonaban, eines des größten Herrenhäuser der Region. Es wurde im Jahr 1777 erbaut; der Schlosspark ist wie der Grundriss eines Schiffes konzipiert. Das Schloss  steht an der Stelle der ehemaligen Festung Bonaban, die auf das Mittelalter zurückging.

875 Hektar - 1 700 Einwohner: die "Gouesniériens & Gouesnériennes"