Saint-Père-Marc-en-Poulet

Am Ufer der Rance 

Saint-Père Marc en Poulet ist eine ländliche Gemeinde, der eine 4 Kilometer lange Uferstrecke entlang der Rance gehört.
Eine der ältesten Kirchengemeinden des Umlands hieß Clos-Poulet. Die Gründung des Weilers geht anscheinend auf das VI. oder VII. Jahrhundert zurück; ihr Name vereint den des Apostels Petrus mit dem Oratoriums, das früher an der Stelle der heutigen Kirche stand, und dem Namen „Marc en Poulet“, der die ehemalige Grenze bezeichnete.  

Getreideanbau

Getreideland

Im XVIII. Jahrhundert bildete Getreide die Basis des Landwirtschaftsbetriebs: Weizen, Gerste, Roggen und Kulturgerste. Ein kleinerer Teil des Landes bestand aus Graslandschaften, Kartoffelfeldern, sowie Raps-, Lein- und Hanfkulturen. Letztere gewannen ab dem XIX.  Jahrhundert an Bedeutung. Bis 1926 wurde außerdem Tabak angebaut. Apfelbäume für die Gewinnung von Cidre beleben die Landschaft.

Von Vauban zum Rock 

Saint-Père Marc en Poulet besitzt ein reiches historisches Erbe aus dem XVIII. Jahrhundert. Die Festung Fort de Saint-Père, die wir Vauban verdanken und die zwischen 1777 und 1785 erbaut wurde, sollte die Bretagne vor den unaufhörlichen Angriffen der Engländer schützen.  Das imposante Verteidungsbollwerk  wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt, wie etwa die „Route du Rock“.

Das Fort Saint-Père bietet außerdem Unterkunft für eine Mountainbike-Basis und bildet den Ausgangspunkt für sechs Rundwege, die den Besuchern die Entdeckung der Region auf sportliche Weise ermöglichen.

 

Die Gezeitenmühle

Ein anderes wichtiges Kulturdenkmal ist die Gezeitenmühle von Beauchet, die unter Denkmalschutz steht. Heute ist sie Privateigentum; sie steht am gleichnamigen Teich.    

1 972 Hektar - 2 419 Einwohner: die "Péréens & Péréennes"