Saint-Suliac

Seit 1999 eines der "Schönsten Dörfer Frankreichs"

Die heilige Jungfrau von Grain Follet

Kurs auf Neufundland

Saint-Suliac wurde über lange Zeit von der Neufundlandfischerei geprägt, über die die heilige Jungfrau von Grainfollet wachte. Die Gemeinde verdankt ihren Namen einem gallischen Mönch, der im VI. Jahrhundert auf dem Mont-Garrot lebte. Er starb im Jahr 606. Die Gemeindekirche birgt seine Grabstätte am unteren Ende des Kirchenschiffs.

 

Die Gässchen von Saint-Suliac 

Die Ortschaft entwickelte sich am Ufer der Rance um ihre Wehrkirche und den umfriedeten Pfarrbezirk zwischen der Landspitze von Grainfollet im Norden, auf der das den Fluss überragende Oratorium steht, und dem Mont Garrot im Süden. Die zum Hafen hinabführende Hauptstraße wird auf beiden Seiten von einem Netzwerk kleiner und kleinster Gassen gerahmt, die wunderschöne, manchmal noch mit alten Fischernetzen geschmückte Häuserfassaden besitzen.

Ideal zum Wandern

Zahlreiche Küstenwanderwege belohnen mit herrlichen Ausblicken – ob auf die ehemalige Gezeitenmühle Moulin de Beauchet, die früheren Salzfelder  Les Guettes oder den „Zahn des Gargantua“ genannten Menhir, den einzigen Zeugen aus der Vorgeschichte … all diese kleinen Wunder bilden den Reichtum der Gemeinde und mitten in einer weitgehend unberührten Naturlandschaft.

 

Fest der Doriboote

Land der Tradition

Jedes Jahr am ersten Wochenende im Monat August organisieren die Einwohner ein langerwartetes Fest, „Saint-Suliac autrefois“, das die alten Traditionen von Saint-Suliac wieder aufleben lässt.

Ende August findet das „Fest der Doriboote“ statt, das die Gemeinden an beiden Ufern zusammenführt und die Seemannstraditionen zelebriert, indem es den berühmten Doribooten, die beim Kabeljaufang in Neufundland unabdinglich waren, die Ehre erweist. In Saint Suliac findet das Fest Dock im Hafen statt.

Auch wenn gerade kein Fest stattfindet, kann man das ganze Jahr über die Chippe Maria  bewundern, ein im Jahr 2000 neu instandgesetztes  Fischersegelboot mit traditioneller Takelung, wie sie ursprünglich beim Sandaalfang benutzt wurden – eine andere „Spezialität“ an der Rance.

507 Hektar - 953 Einwohner: die "Suliaçais & Suliaçaises"