Ich habe für Sie getestet ...

Steinmetz‑Workshop im CathedralOscope

©SMBMSM - Steinmetzwerkstatt - Maureen bei der Arbeit (2)©SMBMSM - Steinmetzwerkstatt - Maureen bei der Arbeit (2)
©©SMBMSM - Steinmetzwerkstatt - Maureen bei der Arbeit (2)
Zeitreise ins Mittelalter

Ein Nachmittag mit den Erbauern der Kathedrale im CathédralOscope in Dol-de-Bretagne!

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Maureen

Steinmetz für einen Tag!

Heute ist der Auftrag, den ich angenommen habe, der eines Steinmetzes. Für mich, der mit seinen zehn Fingern nicht sehr beweglich ist, ist das eine große Herausforderung!Ich mache mich also auf den Weg zum CathédralOscope in Dol de Bretagne, wo ich mit Marc, dem Steinmetzmeister, und seinem „Schüler“ Olivier verabredet bin, der auch der Direktor dieses sehr schönen Museums ist, das den Erbauern der Kathedralen gewidmet ist.Der Empfang ist herzlich und gutmütig. Wir sind drei Lehrlinge und meine derzeitigen Kollegen sind 8 bzw. 13 Jahre alt.Mehrere Arbeitstische sind aufgestellt mit Bildhauerscheren und Büretten, aber auch Bleistiften und Winkeln, die dazu dienen werden, die für unser künftiges Meisterwerk gewählten Motive zu zeichnen.

Die Wahl des Motivs

Olivier fragt mich, welches Motiv ich machen möchte, und ich entscheide mich, in guter bretonischer Manier, für einen stilisierten Hermelin. Wir machen uns an die Arbeit. Es gibt kein Recht auf Fehler! Wir bekommenjedem von uns einen Stein zum Schleifen, die Grundwerkzeuge, d. h. Bleistift und Geodreieck, und wir zeichnen unser Motiv nach. Olivier hilft mir dabei, meinen Hermelin zu zeichnen, denn ich zittere ein wenig bei dem Gedanken, direkt mit dem Material zu arbeiten. Meine kleinen Begleiter wählen eine Triskele für den einen und den Buchstaben A für den anderen.

Die Kunst der Geduld!

Die ersten Scherenhiebe werden von Marc und Olivier ausgeführt, um die Geste richtig zu verstehen. Die Beherrschung ist perfekt und die Geste elegant und wertvoll. Ich bin mir nicht sicher, ob ich auch so gut sein werde!Ich gehe geduldig und ängstlich an mein Motiv heran, aber schließlich wird die Geste schnell gezähmt und das Ganze nimmt eine schöne Form an. Schnell fliegen die ersten Steinsplitter davon, ebenso wie ein feiner weißer Staub, der sich wieder auf unseren Händen absetzt.15 Minuten, dann dreißig … die Zeichnungen erwachen unter unseren Händen zum Leben. Geduld ist gefragt, denn wir müssen schneiden, aber nicht zu viel, wir müssen Relief einfügen, aber ohne das Motiv zu beschädigen…Im großen Hof kommen neugierige Menschen zu uns, angezogen vom Geräusch unserer widerhallenden Büretten. Sehr schnell erkundigen sie sich und reservieren ihren Platz für den nächsten Workshop

Nach eineinhalb Stunden ist die Arbeit beendet. Marc und Olivier übernehmen nun die kleinen Feinarbeiten und zeichnen mit einem Stift Blumenmotive, Wellen oder andere Symbole, die die Grundskulptur verzieren und sie so einzigartig und persönlich machen.So sind wir nun im Besitz eines echten Meisterwerks, das nun auf unseren Schreibtischen oder anderen Regalen im Wohnzimmer thronen wird!

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